VW hat auch in den USA die Talsohle überwunden




Detroit (dpa) - Die US-Verbraucher halten sich beim Autokauf weiter zurück. Große Hersteller wie General Motors (GM), Ford und Toyota wurden im vergangenen Monat deutlich weniger Neuwagen los als im Vorjahreszeitraum. Das zeigen die am Dienstag veröffentlichten Absatzzahlen der Branche. Auch der jüngste Aufwärtstrend bei Volkswagen gerät schon wieder ins Stocken.

Die Wolfsburger hatten sich nach einem Verkaufseinbruch im Zuge des Dieselskandals wieder etwas gefangen und zu Jahresbeginn starke Zuwächse verzeichnet. Im April legten die VW-Verkäufe verglichen mit dem Vorjahreswert aber nur noch um 1,6 Prozent auf 27 557 Autos zu.


 

Nach Jahren mit steigenden Absatzzahlen und Rekordverkäufen tun sich die Autobauer - trotz großzügiger Rabatte - inzwischen immer schwerer, neue Wagen an die US-Kunden zu bringen.

Beim US-Marktführer GM gingen die Verkäufe im April um 5,8 Prozent zurück, beim Rivalen Ford um 7,2 Prozent. Fiat Chrysler meldete ein Minus von 6,6 Prozent, Toyota wurde 4,4 Prozent weniger los. Analysten hatten schon länger vor einem Ende des von billigem Sprit und günstigen Finanzierungszinsen befeuerten Booms gewarnt.

Zu den wenigen bisherigen Gewinnern des schwachen vergangenen Monats zählt die VW-Premium-Tochter Audi. Dank der Vorliebe der US-Kunden für sportliche Geländewagen stieg der Absatz um 5,1 Prozent. Noch haben nicht alle Hersteller ihre Zahlen vorgelegt, doch es zeichnet sich bereits klar der vierte Monat infolge mit Einbußen ab. Der April hatte allerdings auch einen Verkaufstag weniger als im Vorjahr.

(Bild: Rainer Sturm/pixelio.de)



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